Ärzte Zeitung online, 15.02.2011

Kalter Winter lässt Zahl der Glatteis-Opfer steigen

HANNOVER (eb). Der Winter hatte es in sich, und das nicht nur bei den Minusgraden. Denn durch das Glatteis ist offenbar auch die Zahl der Knochenbrüche stark angestiegen, wie die KKH-Allianz am Dienstag mitteilte.

Der Hochrechnung zufolge seien allein im Dezember insgesamt 30.000 gesetzlich Krankenversicherte stationär aufgrund von Knochenbrüchen behandelt worden, hieß es.

Damit sei die Zahl der Glatteisopfer verglichen mit dem Vorjahresmonat um satte 23 Prozent angestiegen. Der Anstieg setze zudem den Trend der vergangenen Jahre fort, so die KKH-Allianz.

Laut der eigenen Auswertung hätten die strengen Winter immer häufiger für Arm- und Beinbrüche sowie Kopf- und Platzwunden gesorgt. So sei die Zahl dieser Behandlungsfälle im vergangenen Jahr verglichen mit 2006 um rund 70 Prozent angestiegen.

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