Ärzte Zeitung online, 01.03.2011

Die Emder Moorleiche "Bernie" starb um 700 nach Christus

EMDEN (dpa). Ostfriesische Torfstecher fanden den "Mann vom Bernuthsfeld" 1907 zufällig in der Nähe von Aurich. Nach einer Radiokohlenstoffdatierung des Skeletts starb der ungefähr 30 Jahre alte Mann, auch "Bernie" genannt, zwischen 680 und 770 nach Christus.

Als Besonderheit waren in dem Grab auch der blonde Haarschopf und die komplette Kleidung sowie eine lederne Messerscheide erhalten. Ein Lederriemen zur Befestigung eines Sporns deutet auf einen Reiter hin.

Archäologen sehen die Funde als herausragendes Zeugnis für die Textilkunst und die Lebenswelt des frühen Mittelalters.

Ostfriesisches Landesmuseum Emden mit Infos zur Moorleiche

Topics
Schlagworte
Panorama (33063)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Mehr Handhygiene in der Kita – weniger Atemwegsinfekte

Handhygieneprogramme in Kitas, bei denen Desinfektionsmittel eingesetzt werden, tragen offenbar dazu bei, Atemwegsinfektionen bei unter Dreijährigen deutlich zu verringern. mehr »

Tipps zur COPD-Diagnostik

Viele COPD-Patienten werden als solche gar nicht erkannt, bei anderen wird die Diagnose vorschnell gefällt. Anlässlich des heutigen Welt-COPD-Tags erinnern wir an die neuen deutschen Leitlinien und grundlegende Änderungen. mehr »

Medikationspläne oft nicht genutzt

Medikationspläne – zumindest frei erstellte – verbessern die Arzneimittel-Therapiesicherheit wohl nicht wie erhofft. Das legt nun eine Studie der Uni Greifswald nahe. mehr »