Ärzte Zeitung, 02.03.2011

Kinder mit Down-Syndrom für Studie gesucht

SAARBRÜCKEN (eb). Wie verlaufen Zwillingsschwangerschaften, wenn eines der Kinder das Down-Syndrom hat und das andere nicht? Wie entwickeln sich die Kinder nach der Geburt? Wie beeinflussen sich die Zwillinge gegenseitig, und wie können sie optimal gefördert werden?

Antworten auf all diese Fragen wollen Professor Wolfram Henn, Leiter der genetischen Beratungsstelle am Uniklinikum in Homburg / Saar, und die Saarbrücker Entwicklungspsychologin Professor Gisa Aschersleben mit ihrer bereits laufenden Studie finden.

Für die Studie haben sich bereits 70 Familien mit Zwillingen gemeldet, von denen ein Kind das Down-Syndrom hat und das andere nicht, wie die Universität des Saarlandes mitteilt.

Nun suchen die Wissenschaftler Vergleichsgruppen: Als Kontrollfamilien teilnehmen können Familien mit zweieiigen Zwillingen, die kein Down-Syndrom-Kind haben, sowie Familien mit Kindern und Jugendlichen mit Down-Syndrom, die kein Zwillingsgeschwister haben.

Kontakt: für Familien mit Zwillingen: Bianca Vogt, Tel.: 06 81 / 302 - 37 64, b.vogt@mx.uni-saarland.de
Kontakt: für Familien mit Down- Syndrom- Kindern: Prof. Wolfram Henn, Tel.: 0 68 41 / 162 - 66 14, wolfram.henn@uks.eu

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