Ärzte Zeitung online, 11.03.2011

UN und Rotes Kreuz bereiten sich auf Katastrophe vor

GENF/KUALA LUMPUR (dpa). Nach dem schweren Erdbeben in Japan und den Tsunamiwarnungen im Pazifikraum bereiten sich Hilfsorganisationen auf mögliche Einsätze vor. Von den Vereinten Nationen (UN) stünden 62 Katastrophenteams in Alarmbereitschaft, sagte die Sprecherin des UN-Büros für die Koordinierung humanitärer Einsätze (OCHA), Elisabeth Byrs in Genf.

Der Verband der Rotkreuzgesellschaften (IFRC) hat nach eigenen Angaben bereits Hilfsteams nach Japan entsandt. Weitere Teams stünden für mögliche weitere Einsätze bereit.

Die IFCR könne von seiner Basis in Kuala Lumpur schnell Hilfsgüter wie Zelte und Essen in alle Regionen Asiens liefern, sagte IFRC-Sprecher Patrick Fuller der dpa am Telefon in Kuala Lumpur. "Wir haben ein scharfes Auge auf die Situation. Es ist eine Frage der Zeit."

Besorgniserregend sei die Lage im Ernstfall vor allem für kleine Inselstaaten im Pazifik, da sie nur wenig über den Meeresspiegel hinausragten.

Lesen Sie dazu auch:
Erdbeben in Japan:Viele Tote, Tsunami-Warnung für 20 Länder, Brand in Kernkraftwerk
Tsunami-Wellen treffen auf US-Westküste

Topics
Schlagworte
Panorama (30767)
Japan (438)
Organisationen
DRK (627)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Offenbar liegt‘s am Bauchspeck

Wer genetisch bedingt schon als Kind zu Übergewicht neigt, hat auch ein erhöhtes Risiko für Typ-1-Diabetes. mehr »

Jahrhundert-Chance oder Anmaßung?

Darf der Mensch alles, was er kann? Wieder einmal stellt sich diese Frage, seit in den USA erfolgreich Embryonen-DNA verändert wurde. Zwei Redakteure der "Ärzte Zeitung" diskutieren das Für und Wider. mehr »

Ärzte in Barcelona haben schnell reagiert

Ärzte – vor allem Chirurgen – und Pflegefachkräfte in Barcelona und Tarragona standen nach den Terroranschlägen sofort parat. Zwölf Menschen kämpfen jedoch noch immer um ihr Leben. mehr »