Ärzte Zeitung online, 12.03.2011

Nach dem Beben: 21.000 Menschen in Japan weiter in Notunterkünften

TOKIO (dpa). Einen Tag nach dem verheerenden Erdbeben und Tsunami haben am Samstag noch immer 21.000 Menschen in Japan in Notunterkünften zugebracht. In der schwer betroffenen Provinz Miyagi fehlte laut Medien von 10.000 Menschen jedes Lebenszeichen. In fünf Provinzen betrieben Einsatzkräfte 1340 Notlager für die Opfer. Die Regierung befürchtet mehr als 1000 Todesopfer.

Nachbeben hielten die Menschen des Landes auch in weit vom Epizentrum entfernten Gegenden in Atem. Derweil begannen die Einsatzkräfte mit ersten Aufräumarbeiten. Wann die verwüsteten Gebiete wieder zur Normalität zurückkehren, ist noch nicht abzuschätzen.

Regierungschef Naoto Kan, der die Katastrophenregion am Samstag per Helikopter besuchte, rief seine Bürger auf, das beispiellose Desaster gemeinsam zu überwinden.

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