Ärzte Zeitung online, 17.04.2011

Umfrage: Internet keine Männerdomäne mehr

BERLIN (dpa). Computer und Internet sind längst keine Männerdomäne mehr. Mittlerweile nutzen 71 Prozent der Frauen in Deutschland das Internet und haben so mit den Männern (73 Prozent) nahezu gleichgezogen. Vor zwei Jahren nutzten erst 60 Prozent der Frauen das Netz.

Auch sind männliche Internetnutzer mit durchschnittlich 146 Minuten pro Tag nicht mehr sehr viel länger online als Frauen mit etwa 130 Minuten.

Das ergab eine am 17. April veröffentlichte Umfrage der Meinungsforschungsinstitute Forsa und Aris. Auftraggeber war der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom).

Beim Nutzen der kommunikativen Möglichkeiten im Internet liegen Frauen vorne. So sind vier von fünf weiblichen Nutzern Mitglied in mindestens einer Internet-Gemeinschaft wie etwa Facebook. Bei Männern sind es erst drei Viertel.

In einer Hinsicht klaffe aber noch eine deutliche Lücke zwischen den Geschlechtern. Im Fach Informatik ist laut Bitkom nicht einmal ein Fünftel (18,4 Prozent) aller Studierenden weiblich, im Fach Elektrotechnik ist es sogar nur ein Zehntel (9,8 Prozent).

Topics
Schlagworte
Panorama (30938)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Hüpfen und Einbeinstand halten fit

Hüpfen, Treppensteigen oder auf einem Bein Zähneputzen: Mit bewussten, einfachen Übungen können alte Menschen ihre Beweglichkeit erhöhen und die Sturzgefahr senken. mehr »

Gala mit Herz und Verstand

Mit einer festlichen Gala hat Springer Medizin pharmakologische Innovationen und ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Die Preisträger vermittelten Hoffnung auf Heilung und auf Hilfe, hieß es am Donnerstagabend. mehr »

Das sind die Gewinner des Galenus-von Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis, der auch international große Anerkennung findet, wurden erneut Exzellenz in der deutschen pharmakologischen Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »