Ärzte Zeitung online, 06.05.2011

Hirnforscher Büchel erhält Ernst Jung-Preis für Medizin

Der Hamburger Hirnforscher Professor Christian Büchel hat den mit 150.000 Euro dotierten Ernst Jung-Preis für Medizin 2011 erhalten.

HAMBURG (dpa). Wie die Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung mitteilte, ist Professor Hans Clevers aus Utrecht (Niederlande) der zweite Preisträger, der ebenso viel Geld erhält.

Der 45-jährige Büchel arbeitet am Uniklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und ist Direktor des Instituts für Systemische Neurowissenschaften.

Er wird demnach für seine "hervorragenden Arbeiten zum besseren Verständnis der Arbeitsweise des menschlichen Gehirns, besonders der Gedächtnisentwicklung und der Entstehung von Angst und Sucht" ausgezeichnet.

Büchel hatte bereits auch einen Leibniz-Preis (2,5 Millionen Euro) erhalten, den höchst dotierten Förderpreis in Deutschland. Dieser war ihm im März zusammen mit neun anderen Wissenschaftlern verliehen worden.

Der zweite Preisträger Clevers bekommt den Ernst Jung-Preis für Medizin für seine "bahnbrechenden Arbeiten zur Aufklärung der molekularen Ursachen des Darmkrebses".

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