Ärzte Zeitung, 17.05.2011

DEGAM-Kongress vom 22. bis 24.9. in Salzburg

FRANKFURT AM MAIN (ars). Ein oft zitierter Dreisatz: Der Anteil alter Menschen in der Gesellschaft wird immer größer. Alte Menschen erkranken gehäuft an chronischen Störungen. Wer mehrere Krankheiten hat, muss täglich mehrere verschiedene Medikamente einnehmen.

Was sich scheinbar simpel anhört, geht in der Praxis häufig mit Problemen einher. Daher wird sich die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) bei ihrem nächsten Jahreskongress der Multimorbidität und Polypharmakotherapie bei alten Menschen annehmen.

Vom 22. bis zum 24. September 2011 befassen sich die Workshops, Vorträge und Postersessions aber nicht nur mit diesem Thema, sondern auch mit klinischen und epidemiologischen Fragen sowie mit der Versorgungsforschung.

Nach Salzburg eingeladen sind außer Allgemeinmedizinern auch alle jene Mitarbeiter, die in der primären Gesundheitsversorgung tätig sind. 400 Teilnehmer werden einer Mitteilung zufolge erwartet. Den Veranstaltern ist es dabei ein besonderes Anliegen, den wissenschaftlichen Nachwuchs einzubeziehen sowie den Austausch zwischen erfahrenen und jungen Kollegen zu fördern.

Einzelheiten zur Anmeldung, zum Programm und zu nahegelegenen Hotels finden Sie auf der Kongress-Homepage www.degam2011.de

Topics
Schlagworte
Panorama (31175)
Allgemeinmedizin (27466)
Organisationen
DEGAM (296)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Intensives Ausdauertraining bremst frühen Parkinson

Sport lohnt sich: Kommen Parkinsonkranke im frühen Stadium regelmäßig ins Schwitzen, bleiben ihre motorischen Fähigkeiten über mindestens ein halbes Jahr hinweg stabil. mehr »

Wo und wann sich Patienten im Krankenhaus wohlfühlen

Die Bertelsmann Stiftung hat untersucht, wo Patienten ihren Klinikaufenthalt am besten bewerten. Dabei fanden die Analysten interessante Zusammenhänge heraus. mehr »

Krebsüberlebende nach Infarkt oft untertherapiert

Patienten mit Herzinfarkt, die eine Krebsdiagnose in ihrer Anamnese stehen haben, erhalten seltener eine leitliniengerechte Therapie. Das wirkt sich auch auf die Mortalität aus. mehr »