Ärzte Zeitung online, 17.05.2011

"Kannibale" isst menschliches Nierenragout

MOSKAU (dpa). Grausiger Fall von "Kannibalismus" in Moskau: Ein 35-Jähriger soll in der russischen Hauptstadt einen Bekannten getötet und dessen Nieren als Ragout gegessen haben.

Der psychisch erkrankte Mann sei beim Essen der Innereien in seiner Wohnung festgenommen worden, teilte die Polizei nach Angaben der Agentur Interfax am Dienstag mit. Im Tiefkühlfach seien weitere Nierenteile des Opfers gefunden worden.

Die Ermittler waren dem Verdächtigen auf die Spur gekommen, nachdem Passanten am Moskwa-Fluss Leichenteile gefunden hatten. Fälle von "Kannibalismus" gelten als äußerst selten.

Der unter einer Persönlichkeitsspaltung leidende Mann räumte den Mord nach Darstellung der Ermittler ein. Demnach hatte er seinen Bekannten getötet, dann zerstückelt und Teile der Leiche als Essen zubereitet sowie andere Stücke im Fluss entsorgt.

Unklar war aber, warum der mutmaßliche Täter eine Vorliebe für Menschenfleisch entwickelte. Medien zufolge lebte der Mann von einer Invalidenrente und musste keinen Hunger leiden.

Topics
Schlagworte
Panorama (30939)
Recht (12174)
Organisationen
Interfax (67)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Hüpfen und Einbeinstand halten fit

Hüpfen, Treppensteigen oder auf einem Bein Zähneputzen: Mit bewussten, einfachen Übungen können alte Menschen ihre Beweglichkeit erhöhen und die Sturzgefahr senken. mehr »

Gala mit Herz und Verstand

Mit einer festlichen Gala hat Springer Medizin pharmakologische Innovationen und ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Die Preisträger vermittelten Hoffnung auf Heilung und auf Hilfe, hieß es am Donnerstagabend. mehr »

Das sind die Gewinner des Galenus-von Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis, der auch international große Anerkennung findet, wurden erneut Exzellenz in der deutschen pharmakologischen Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »