Ärzte Zeitung online, 24.05.2011

Deutlich mehr Verkehrstote im ersten Quartal

WIESBADEN (dpa). Auf Deutschlands Straßen sind in den ersten drei Monaten dieses Jahres 742 Menschen ums Leben gekommen, 16 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Als Grund für die starke Zunahme nannte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag die winterlichen Straßenverhältnisse Anfang vergangenen Jahres.

Damals hatte im Januar und Februar viel Schnee gelegen - deshalb wurde weniger und langsamer gefahren, und Unfallfolgen waren nicht so gravierend.

Insgesamt erfasste die Polizei im ersten Quartal dieses Jahres rund 525 200 Unfälle, knapp acht Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Dabei wurden 71.400 Menschen verletzt, ein Plus von 5,7 Prozent.

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