Ärzte Zeitung online, 31.05.2011

Bisphenol A in Babyflaschen endgültig verboten

BRÜSSEL (dpa). Sicher ist sicher: Babyflaschen mit der Chemikalie Bisphenol A (BPA) sind von Mittwoch an tabu in Europa.

Nach Angaben der EU-Kommission können beim Erhitzen des Fläschchens Spuren der Chemikalie in die Milch gelangen. Da mögliche Auswirkungen auf die Gesundheit der Babys nicht abschließend geklärt werden konnten, kommt jetzt das Verbot, solche Produkte in die Union einzuführen oder sie zu verkaufen.

"Ziel ist es, die Belastung der am meisten gefährdeten Bevölkerungsgruppe, nämlich unserer Kinder, weiter zu senken", teilte EU-Gesundheitskommissar John Dalli am Dienstag in Brüssel mit.

Laut Kommission hat die Industrie BPA-Flaschen bereits freiwillig vom Markt genommen. Die Herstellung dieser Babyflaschen ist seit März in der Staatengemeinschaft nicht mehr erlaubt.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wann das Smartphone für Kinderaugen gefährlich wird

Kleine Kinder sollten lieber mit Bauklötzen spielen als mit Smartphones, raten Augenärzte. Denn: Wenn die Kleinen häufig und lange auf Bildschirme starren, leiden nicht nur ihre Augen. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchester bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »