Ärzte Zeitung online, 10.06.2011

IKRK verlangt Zugang zu Gewaltopfern in Syrien

GENF (dpa). Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) verlangt von den Machthabern in Syrien den sofortigen Zugang zu den Gewaltopfern im Land und zu allen Gefangenen.

IKRK-Präsident Jakob Kellenberger bot sich in einer am Freitag in Genf herausgegebenen Erklärung persönlich an, nach Syrien zu reisen, um die Regierung zu überzeugen.

"Trotz wiederholter Anfragen an die syrischen Behörden haben wir nicht wirklich Zugang zu schutzlosen Personen erhalten", erklärte Kellenberger.

Viele Berichte über Getötete, Verletzte und Gefangene

Es gebe zahlreiche Berichte über Hunderte Getötete und Verletzte, Tausende Gefangene und Verhaftete sowie über Tausende weitere Menschen, die sich wegen der Gewalt nicht mehr aus ihren Häusern trauten.

Bereits mehrfach hat das IKRK Behörden wie Regierungsgegner ermahnt, in jedem Fall das Leben und die Würde der Menschen zu achten.

Bislang haben das IKRK und der arabische Rote Halbmond nur kurz die Städte Daraa, Tartus und Homs besuchen können.

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