Ärzte Zeitung online, 11.07.2011

Google fördert Institut für Internet-Forschung

BERLIN (dpa). Mit der Unterstützung von Google wollen drei renommierte deutsche Wissenschaftseinrichtungen erforschen, wie das Internet die Gesellschaft verändert.

Die Humboldt-Universität (HU), die Universität der Künste (UdK) und das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) kündigten am Montag an, bis zum Herbst gemeinsam das Institut für Internet und Gesellschaft zu gründen.

Der US-Konzern finanziert die Einrichtung mit 4,5 Millionen Euro über drei Jahre. Er werde sich darüber hinaus engagieren, wenn es die wirtschaftliche Lage zulasse, sagte Google-Lobbyist Max Senges. Weitere Förderer seien erwünscht.

Die neue Einrichtung sei organisatorisch und inhaltlich autonom, betonten die Forscher. Das sei eine Voraussetzung für die Kooperation gewesen, sagte Jeanette Hofmann vom WZB, die zu den drei Direktoren gehört. Die Unabhängigkeit soll die Aufteilung in eine Forschungs- und eine Fördergesellschaft gewährleisten.

Vier Themengebiete sollen erforscht werden: Internet-basierte Innovationen, Regulierung, die Wirkung des Internets auf Recht und Verfassung sowie Medienpolitik. Das Hans-Bredow-Institut für Medienforschung in Hamburg ist Kooperationspartner der drei Berliner Einrichtungen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Rätselhafter Demenz-Rückgang

Eine US-Studie deutet erneut auf eine fallende Demenz-Inzidenz, und zwar besonders in Geburtsjahrgängen ab 1925. Wisssenschaftliche Erklärungen für die Beobachtung fallen schwer. mehr »

Viele Gesundheitspolitiker verteidigen ihr Mandat

Die Großwetterlage hat sich verändert. Doch viele Fachpolitiker schaffen den Wiedereinzug ins Parlament. mehr »

Das Trauma nach der Loveparade

Das tödliche Gedränge bei der Loveparade im Sommer 2010 in Duisburg: Im ARD-Film "Das Leben danach" geht es um die Auswirkungen auf die traumatisierten Überlebenden. mehr »