Ärzte Zeitung online, 22.07.2011

Bundesregierung prüft weitere Hilfen für Ostafrika

SAARBRÜCKEN/BERLIN (dpa). Die Bundesregierung prüft nach Angaben von Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel die Aufstockung ihrer Hilfen für die hungernden Menschen in Ostafrika.

"Die internationale Gemeinschaft setzt alles daran, diese Katastrophe noch abzuwenden", sagte der FDP-Politiker der "Saarbrücker Zeitung". Die Bundesregierung prüfe daher derzeit, "welche weiteren Mittel wir bereitstellen können".

Die Regierung hatte vor wenigen Tagen ihre Soforthilfe auf 14 Millionen Euro erhöht. Niebel betonte, man stehe im engen Kontakt zum Welternährungsprogramm, das die Hilfeleistung koordiniere.

Die Vereinten Nationen hätten vor einigen Tagen den Bedarf auf 1,6 Milliarden Dollar geschätzt. Da habe es schon Zusagen der internationalen Gemeinschaft für 880 Millionen Dollar gegeben. "Und natürlich bemühen sich nun alle, einschließlich der Bundesregierung, weitere Mittel zur Verfügung zu stellen."

Niebel wies darauf hin, dass die Menschen in Deutschland sich schon bei den Katastrophen in Haiti und Pakistan als sehr großzügig erwiesen hätten.

"Ich freue mich, wenn die Spendenbereitschaft auch bei der Hungerkatastrophe wieder groß wird", sagte der Minister.

Topics
Schlagworte
Panorama (32412)
Personen
Dirk Niebel (41)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Schützt Blutdrucksenkung auch vor Demenz?

Bei medikamentöser antihypertensiver Therapie war in einer US-Studie das Demenzrisiko deutlich reduziert. Das könnte eine Hoffnung für Demenz-Patienten sein. mehr »

Hausärzte zur Kooperation mit Pflegeheimen verpflichtet

Union und SPD bringen ihr zweites Gesetzespaket in der Gesundheitspolitik auf den Weg. Es geht um ein Milliarden Euro schweres Pflege-Programm. mehr »

"Keine Angst, man schläft nicht in der Praxis!"

Zwei Mediziner mit eigener Praxis berichten Jungärzten offen von Licht und Schatten der Niederlassung. mehr »