Ärzte Zeitung online, 22.07.2011

WHO: Mehr als Hälfte der Somalier braucht Hilfe

GENF (dpa). Mehr als die Hälfte der Somalier braucht nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation WHO dringend humanitäre Hilfe.

Die WHO-Beauftragte für Somalia, Marthe Everard, schätzt die Zahl am Freitag in Genf auf 3,7 Millionen Menschen. Zu Beginn des Jahres seien es noch 2,4 Millionen gewesen.

In Teilen der beiden besonders von der Dürre betroffenen Regionen sei inzwischen die Hälfte der Bevölkerung unterernährt.

Die tägliche Todesrate liege bereits bei über 6 je 10.000 Menschen. Im Süden Somalias seien 554.000 Kinder unterernährt, was einem von drei Kindern entspreche.

Weitere Probleme bereitet laut Everard die steigende Zahl von Masern-Erkrankungen in der Hauptstadt Mogadischu.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

So hoch ist die Lebenserwartung in der Welt

Wer als Junge in Deutschland geboren wird, darf sich im Schnitt auf 78 Jahre freuen. Wie hoch ist die Lebenserwartung in anderen Ländern der Welt? Wir geben die Antwort. mehr »

Pflege-Eigenanteil deckeln!

16:41Viele Bürger beklagen, dass Pflegeheime teuer sind, berichtet die DAK in ihrem Pflegereport. Kassenchef Storm schlägt nun vor, den Eigenanteil zu beschränken. Das entflammt eine neue Debatte über die Pflege-Finanzierung. mehr »

Der Gesundheitsminister will das E-Rezept

Krankenkassen, Ärzte und Apothekerschaft sollen in ihren Rahmenverträgen das elektronische Rezept ermöglichen. Eine gesetzliche Verpflichtung soll bis 2020 stehen. mehr »