Ärzte Zeitung online, 25.07.2011

Bundesregierung stockt Hungerhilfe auf

BERLIN (dpa). Angesichts der Hungerkatastrophe am Horn von Afrika stockt die Bundesregierung ihre Hilfe um mehr als 45 Millionen Euro auf.

Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) erklärte am Montag in Berlin: "Die schlimme Lage für die Menschen am Horn von Afrika muss schnell gelindert werden, um so viele Menschenleben wie möglich zu retten."

Neben der kurzfristigen Hilfe dürften aber auch die mehrjährigen Programme für die Landwirtschaft nicht vergessen werden.

Die zusätzliche Hilfe besteht aus etwa 15 Millionen Euro an bilateralen Zahlungen. Hinzu kommen etwa 32 Millionen Euro aus Deutschland, die im Rahmen von Hilfen der EU-Kommission nach Afrika gehen.

An diesem Montag berät eine Konferenz unter Leitung der UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) in Rom über Auswege aus der Hungerkatastrophe.

Nach der schlimmsten Dürre seit 60 Jahren ist am Horn von Afrika eine verheerende Hungersnot ausgebrochen. Besonders prekär ist die Situation in Somalia.

Aber auch die Nachbarländer Äthiopien und Kenia sind betroffen. Zehntausende Menschen starben in den Krisenregionen bereits.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wie man trotz Plätzchen den Kilos trotzt

Ein Lebkuchen hier, ein Dominostein da und dann noch die fette Weihnachtsgans. Forscher geben studiengeprüfte Tipps gegen den üblichen Gewichtszuwachs an den Feiertagen. mehr »

Psychotherapeuten werfen der Koalition Diskriminierung vor

15:07Die Psychotherapeuten laufen Sturm gegen das TSVG. Sie fordern gleiche Rechte für ihre Patienten. mehr »

Zwei AOKen geben Zusatzbeitrag preis

Nach und nach geben die Krankenkassen ihren Beitragssatz für 2019 bekannt – nun taten dies die AOK Baden-Württemberg und AOK Nordwest. Es zeichnen sich sinkende Zusatzbeiträge ab, aber nicht bei jeder Kasse. mehr »