Ärzte Zeitung online, 12.08.2011

Ban Ki Moon und Bono sprechen über Hungerhilfe

NEW YORK (dpa). Während sich am Horn von Afrika die Hungersnot weiter zuspitzt, hat UN-Generalsekretär Ban Ki Moon mit dem Musiker Bono über die Mobilisierung weiterer Hilfe gesprochen.

Nach UN-Angaben vom Donnerstag bedankte sich der UN-Chef in einem Telefongespräch beim Sänger der Band U2 für dessen Einsatz im Kampf gegen die Dürre und rief gleichzeitig zu weiteren Hilfsmaßnahmen auf.

Im Telefonat wurde die Notwendigkeit besprochen, den politischen Dialog in Somalia zu verbessern, um so den Zugang für Entwicklungshelfer zu erleichtern. Islamistische Milizen verhindern in einigen Regionen die Hilfe von außen.

In Somalia sind über 3,7 Millionen Menschen von der Dürre betroffen. Bono setzt sich mit der Kampagne ONE gegen extreme Hungersnöte und für die Bekämpfung von Seuchen in den ärmsten Ländern der Welt ein.

Die Vereinten Nationen gehen davon aus, dass bereits Zehntausende von Menschen, darunter viele Kinder unter fünf Jahren, durch die Hungersnot in den betroffenen Gebieten gestorben sind.

Topics
Schlagworte
Panorama (31184)
Personen
Ban Ki Moon (81)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Weniger Kardiologen = mehr Herztote?

In Bundesländern mit weniger niedergelassenen Kardiologen sterben mehr Patienten an Herzerkrankungen, so der aktuelle Herzbericht. mehr »

Fehlerquelle Datenschutzerklärung

Die meisten Praxis-Websites von Haus- und Fachärzten erfüllen nicht die gesetzlichen Anforderungen. Das legt eine aktuelle Studie nah. mehr »

Nach einem Hörsturz ist das Schlaganfallrisiko erhöht

Nach einem Hörsturz haben Patienten ein erhöhtes Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden. In einer südkoreanischen Studie war dies kontinuierlich über einen elfjährigen Nachbeobachtungszeitraum festzustellen. mehr »