Ärzte Zeitung online, 15.08.2011

Hilfe für eine halbe Million Menschen in Somalia

STUTTGART (eb). Angesichts der Dürre in Ostafrika hat die Diakonie Katastrophenhilfe ihre Unterstützung für die Opfer erheblich ausgeweitet. Das evangelische Hilfswerk stellte weitere zwei Millionen Euro für Nothilfe bereit.

Ein Hilfsflug wird am 19. August über sechs Tonnen Medikamente für Kinder von Nairobi nach Mogadischu bringen. Die Partnerorganisationen in Somalia, Kenia und Äthiopien erreichen rund eine halbe Million Betroffene.

Trinkwasser und Nahrungsmittel werden verteilt

Die Diakonie Katastrophenhilfe arbeitet derzeit in drei Schwerpunktgebiete in der Dürreregion Ostafrika.

In Somalia werden in Mogadischu und auf dem Land Trinkwasser und Nahrungsmittel verteilt sowie Tiefbrunnen gebaut. Dabei arbeitet die Diakonie Katastrophenhilfe zum Teil mit Caritas international zusammen.

In Kenia unterstützt die Diakonie Katastrophenhilfe die Partner im globalen kirchlichen Hilfsnetzwerk ACT Alliance Dadaab.

In Äthiopien werden Dürreopfer in der Region Afar unterstützt.

"Kinder sind in dieser Lage extrem gefährdet", sagt Martin Kessler, Leiter der Programmabteilung der Diakonie Katastrophenhilfe.

Deshalb erhält das Banadir-Krankenhaus in Mogadischu vor allem Medikamente für unterernährte und dehydrierte Kinder. Auch Anti-Malaria-Medikamente und medizinisches Gebrauchsmaterial sind dabei. Das Krankenhaus ist auf die Behandlung von Kindern spezialisiert.

Spenden an die Diakonie Katastrophenhilfe unter dem Stichwort:"Ostafrika":
Diakonie Katastrophenhilfe: Konto 502 707, Postbank Stuttgart, BLZ 600 100 70 oder online: www.diakonie-katastrophenhilfe.de
Caritas international: Konto 202, Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe, BLZ 660 205 00 oder www.caritas-international.de

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