Ärzte Zeitung online, 16.08.2011

Ölteppich in der Nordsee: Experten geben Entwarnung

CUXHAVEN (dpa). Nach Einschätzung des Havariekommandos in Cuxhaven ist es unwahrscheinlich, dass der Ölteppich auf der Nordsee auf die deutsche Küste zutreibt.

Das aus einer Plattform vor der britischen Küste ausgetretene Öl bedecke etwa einen halben Quadratkilometer, sagte Sprecherin Ulrike Windhövel am Dienstag.

Beim Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie sei eine Prognose der Drift und damit der möglichen Ausbreitung angefordert worden.

Nach bisherigen Informationen seien aus einer Verbindungsleitung 216 Tonnen Öl ausgelaufen. "Es ist kein Druck auf der Leitung", sagte Windhövel. In der Verbindung befanden sich insgesamt 1000 Tonnen.

Zurzeit ströme noch etwa eine Tonne Öl pro Tag aus. Sollte das Öl entgegen der Annahme doch auf die deutsche Küste zutreiben, könnten mehrere Schiffe zur Bekämpfung des Teppichs eingesetzt werden.

Topics
Schlagworte
Panorama (31194)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Weg frei für GroKo-Gespräche – Schulz verspricht Nachverhandlungen

Es war eine Zitterpartie: Weniger als 60 Prozent der SPD-Delegierten auf dem Parteitag stimmten Gesprächen zur Bildung einer große Koalition zu. Nun soll weiterverhandelt werden – auch in Sachen Gesundheit. mehr »

Neuropathie-Test 2.0 – Handy-Vibration ersetzt Stimmgabel

Es genügt ein Handy mit Vibrationsfunktion: An den Fuß eines Diabetespatienten gehalten, zeigt es Forschern zuverlässig an, ob dieser an einer peripheren Neuropathie leidet. mehr »

Pflegerat fordert 50.000 Stellen für die Krankenhäuser

Was hat die Pflegepolitik bewirkt? Die Meinungen sind gespalten: Gesundheitsminister Gröhe lobt die Erfolge der Koalition in der Pflegepolitik. Der Pflegerat hält dagegen. mehr »