Ärzte Zeitung online, 19.08.2011

Krawattenstreit im Gericht

MÜNCHEN (dpa). Sommer hin oder her, eine Krawatte muss sein: Ein Anwalt ist am Münchner Landgericht als Verteidiger zurückgewiesen worden, weil er keinen Schlips trug.

"Die Krawatte ist Teil der Amtstracht", betonte Richter Oliver Ottmann und bestätigte einen Bericht der Freitagsausgabe des "Münchner Merkur".

Der Richter hatte bereits vor kurzem einen Prozess vertagt, weil ein Verteidiger mit offenem Hemd erschienen war - und das Anlegen einer Krawatte verweigerte.

Ottmann stützt sich auf ein Urteil des Oberlandesgerichts München. Denn bereits 2006 gab es Ärger um eine fehlende Krawatte am Hals eine Anwalts.

Ein Verteidiger war in weißem T-Shirt und schwarzem Sakko unter der Robe erschienen. Der Streit endete vor dem Oberlandesgericht. Das urteilte: Ein Auftritt im T-Shirt sei keinesfalls hinzunehmen.

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