Ärzte Zeitung online, 26.08.2011

Schiff bringt Arzneien nach Tripolis

VALLETTA (dpa). Ein Schiff mit mehr als 400 Tonnen Nahrung und 250 Tonnen Medikamenten ist auf dem Weg von Malta in die umkämpfte libysche Hauptstadt Tripolis.

Noch am Freitag sollte die "Al Ensitisar" mit ihrer Ladung im Wert von über einer halben Million Euro den Hafen von Tripolis erreichen. Das berichtete ein Sprecher der maltesischen Hilfsorganisation Igo-Aid-Foundation in Valletta.

"Wir müssen die Hilfe jetzt auf den Weg bringen, es wird nie genug sein", sagte Mario Debono von der Stiftung. An Bord seien auch etwa 15 Ärzte, die in den Hospitälern von Tripolis Hilfe leisten könnten.

Die Regierung von Katar und internationale Unternehmen hätten dazu beigetragen, die Lieferung zusammenzustellen. Der Fischtrawler hatte während der Bürgerkriegswirren bereits Hilfe nach Misrata gebracht.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Debakel für ASS

Acetylsalicylsäure schützt Ältere nicht vor Herz-Kreislauferkrankungen - im Gegenteil: Ihr Sterberisiko ist erhöht. Mit diesem Ergebnis überrascht die ASPREE-Studie. mehr »

Junge sind besonders depressionsgefährdet

Der Alltag junger Menschen birgt hohe Risiken für Depressionen. Ärzte warnen: Die Gefahr der Chronifizierung ist groß. mehr »

Allergien machen Kindern zu schaffen

Allergien, psychische Störungen und Unfälle bleiben die häufigsten Risiken für chronische Krankheiten von Kindern. Vor allem Asthma, Heuschnupfen und Neurodermitis beeinträchtigen den Nachwuchs. mehr »