Ärzte Zeitung online, 29.08.2011

Experten befürchten Milliarden-Schäden durch "Irene"

WASHINGTON (dpa). Tropensturm "Irene" könnte Experten zufolge an der US-Ostküste Schäden zwischen 7 und 20 Milliarden Dollar (rund 4,8 und 13,8 Milliarden Euro) angerichtet haben.

Bis zu 20 Milliarden Dollar Schaden könnte Irene verursacht haben, sagte Peter Morici, Volkswirt von der Universität von Maryland, am Sonntag.

Werde der Produktionsstopp von zwei Tagen mit eingerechnet, könnten sich die Schäden sogar auf bis zu 45 Milliarden Dollar belaufen, meinte Morici.

In vier großen Städten der Ostküste musste die Produktion von Freitag an eingestellt werden: Washington, Baltimore, Philadelphia und New York tragen nach Angaben des Experten zu etwa einem Viertel der Wirtschaftsleistung im Land bei.

Der US-Verbraucherverband ging davon aus, dass die Menschen rund sieben Milliarden Dollar bei ihren Versicherungen für Wind- und Überschwemmungsschäden geltend machen werden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Nutzen Antibiotika bei Dentaleingriffen?

Patienten mit Herzklappen-Ersatz haben nach zahnärztlichen Eingriffen womöglich ein erhöhtes Risiko für infektiöse Endokarditiden. Doch wie groß ist es und schützen Antibiotika? mehr »

"Die Haltung der Kassen ist irrational"

Die Vertragsärzte kauen schwer am schwachen Ergebnis der Honorarverhandlungen für 2018. Es sei fraglich, ob der aktuelle Mechanismus auf Dauer ein geeignetes Preisfindungsinstrument sei, so KBV-Chef Dr. Andreas Gassen. mehr »

Medizin vor Ökonomie - Kodex soll Prioritäten klarmachen

Medizinische Fachgesellschaften treten gegen die Ökonomisierung der Medizin an – mit einem Kodex. mehr »