Ärzte Zeitung online, 08.09.2011

Verhinderter Terrorist muss 25 Jahre hinter Gitter

NEW YORK (dpa). Wegen geplanter, aber nicht ausgeführter Terroranschläge muss ein Mann in New York eine Haftstrafe von 25 Jahren verbüßen.

Das Urteil wurde am Mittwoch vor einem Bundesgericht im Südlichen Distrikt von New York verkündet, hieß es auf der Internetseite der New Yorker Justiz.

Laguerre Payen hatte 2009 mit drei Komplizen eine Synagoge und ein jüdisches Gemeindezentrum im New Yorker Stadtbezirk Bronx in die Luft jagen wollen.

Außerdem hatten sie geplant, US-Militärflugzeuge auf einem nahen Flughafen mit Raketen zu beschießen.

Gegen seine Komplizen war bereits im Juni eine Gefängnisstrafe von mindestens 25 Jahren verhängt worden.

Keine Verbindung zu Terroristengruppen vermutet

Alle vier Männer sollen keine Verbindung zu anderen Terroristengruppen gehabt haben.

Die Bundespolizei FBI verhinderte, dass das Quartett seine Pläne verwirklichen konnte. Agenten unterwanderten die Gruppe schon ein Jahr vor der Festnahme. Sie lieferten Waffen und Sprengstoff, die nicht funktionierten.

"Die Bomben waren von FBI-Technikern hergestellt", erläuterte New Yorks Polizeikommissar Raymond Kelly damals.

"Sie waren völlig funktionsunfähig. Zu keinem Zeitpunkt war irgendjemand in Gefahr, verletzt zu werden."

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