Ärzte Zeitung online, 04.10.2011

Nobelpreisträger Hoffmann: Freude in Marburg, Erstaunen in Luxemburg

ECHTERNACH/MARBURG (dpa). Im luxemburgischen Echternach hat die Nachricht für Erstaunen gesorgt, dass der dort geborene Jules Hoffmann den diesjährigen Nobelpreis für Medizin erhält.

"Jules Hoffmann ist mir bis heute Morgen kein Begriff gewesen", sagte der stellvertretende Bürgermeister, André Hartmann, am Montag der Presseagentur dpa. "Wenn das aber so ist, muss uns das sehr stolz machen." Die kleine Stadt liegt an der Grenze zu Deutschland.

Freude dagegen an der Marburger Philipps-Universität nach der Bekanntgabe der Medizin-Nobelpreisträger: Hoffmann war in den 60er Jahren dort Postdoktorand - ist also quasi ein "Marburger". "Da freue ich mich natürlich sehr", sagte die Präsidentin der Hochschule, Katharina Krause, der Deutschen Presse-Agentur dpa am Montag.

Sie kenne Hoffmann zwar nicht persönlich, er habe aber damals im Labor des Biochemikers Peter Karlson am Fachbereich Medizin gearbeitet. "Es ist einfach ein Grund zu großer Freude", sagte die Hochschulpräsidentin über die Zuerkennung.

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