Ärzte Zeitung, 11.10.2011

Cholera-Epidemie in Zentral- und Westafrika

ADDIS ABEBA/GENF (dpa). In Teilen Zentral- und Westafrikas wütet eine schwere Cholera-Epidemie. Fast 2500 Menschen seien der Seuche seit Anfang des Jahres bereits zum Opfer gefallen, teilten die Vereinten Nationen am Dienstag mit.

Es handele sich um eine der schlimmsten Epidemien in der Region bislang, berichtete das Kinderhilfswerk Unicef. Besonders betroffen sind der Tschad, Kamerun und Teile der Demokratischen Republik Kongo. Cholera-Fälle seien aber bereits in rund einem Dutzend weiteren Ländern aufgetreten, hieß es.

Ärzte ohne Grenzen helfen

Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen hat unterdessen Kampagnen in den besonders hart getroffenen Gebieten gestartet, um den Menschen die nötigen Hygienevorkehrungen - wie etwa gründliches Händewaschen - beizubringen.

Der mangelnde Zugang zu sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen in der Region ist laut Unicef einer der Hauptgründe für die Cholera-Epidemie.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Schmerzloses Impfen per Pflaster

Forscher arbeiten an Impfpflastern, mit denen sich Vakzinen schmerzfrei applizieren lassen, ganz ohne Nadel. Die Pflaster haben viele Vorteile und könnten für höhere Impfraten sorgen. mehr »

Paul Ehrlich-Preis für Forschung zu Proteinfaltung

Für ihre Forschung zu Chaperonen erhalten Franz-Ulrich Hartl und Arthur L. Horwich den Paul Ehrlich-Preis 2019. Ihre Erkenntnisse könnten für neue Therapien bei neurodegenerativen Erkrankungen eingesetzt werden. mehr »

Ärzte sehr enttäuscht über Brexit-Votum

Das britische Parlament hat das von Premierministerin May ausgehandelte Brexit-Abkommen mit der EU abgeschmettert. Ärzte und Pharmabranche zeigen sich enttäuscht – und fordern endlich Klarheit. mehr »