Ärzte Zeitung online, 14.10.2011

Umfrage: Das Leben ist anstrengender geworden

HAMBURG (dpa). Die meisten Erwachsenen in Deutschland finden ihr Leben anstrengender als früher.

Fast 60 Prozent klagten bei einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) über zusätzliche Belastungen im Leben.

Knapp 40 Prozent meinten dagegen, es werde nur mehr darüber geredet, ergab die am Freitag in Hamburg vorgestellte Untersuchung.

Vor allem Stress im Beruf (59 Prozent), finanzielle Sorgen (43 Prozent), ständige Erreichbarkeit (30 Prozent) und familiäre Belastungen (23 Prozent) machten den Befragten zu schaffen.

Arbeitswelt und gesellschaftliches Leben haben sich deutlich verändert

"Die Arbeitswelt, aber auch unser gesellschaftliches Zusammenleben haben sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert", sagte TK-Psychologe Heiko Schulz.

"Wir leben heute in einer Pop-up-Gesellschaft, in der auf Handy-Displays und Bildschirmen ständig Fenster aufpoppen, die zum Multitasking zwingen."

Grenze zwischen Arbeit und Freizeit verschwimme

Davon würden Arbeitsabläufe und das Privatleben oft mehr beeinflusst, als uns bewusst und lieb sein könne. Zudem sorge die mobile Kommunikation dafür, dass die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit immer weiter verschwimme.

Topics
Schlagworte
Panorama (31198)
Organisationen
TK (2365)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Bei Diabetikern wird der HbA1c-Wert nicht oft genug kontrolliert

Eigentlich sollten Ärzte mindestens zweimal im Jahr den HbA1c-Wert bei Typ-2-Diabetikern bestimmen. Bei jedem vierten Patienten messen sie ihn aber nur einmal oder gar nicht. mehr »

SPD will "Ende der Zwei-Klassen-Medizin"

14:10 Nach der knappen Abstimmung pro GroKo-Verhandlung geht es nun darum, die auf dem SPD-Parteitag angesprochenen "Nachbesserungen" in den Koalitionsvertrag reinzuverhandeln. KBV und Hartmannbund reagieren skeptisch. mehr »

Beunruhigend hohe Zahlen in der Altenpflege

Altenpflegekräfte fehlen fast doppelt so oft wegen psychischer Erkrankungen wie andere Beschäftigte, heißt es im länderübergreifenden Gesundheitsbericht für Berlin und Brandenburg. mehr »