Ärzte Zeitung online, 21.10.2011

Delbrück-Medaille für Stammzellforscher

BERLIN (dpa). Der Stammzellforscher Professor Hans Schöler vom Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin in Münster hat die Max-Delbrück-Medaille erhalten.

Mit der Auszeichnung werde seine Arbeit zur Gewinnung sogenannter induzierter pluripotenter Stammzellen (iPS-Zellen) gewürdigt, teilte eine Sprecherin des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin am Freitag in Berlin mit.

Aus solchen Zellen können viele der Zelltypen eines Organismus entstehen.

Der 1953 in Kanada geborene Schöler studierte Biologie in Heidelberg und wurde 1985 am Zentrum für Molekulare Biologie der Universität Heidelberg (ZMBH) promoviert.

Seit 2004 ist er Direktor am Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin in Münster und Professor an den Universitäten von Pennsylvania und Münster.

Seit 2009 ist er zudem außerordentlicher Professor an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH).

Die Max-Delbrück-Medaille wird seit 1992 jährlich an einen herausragenden Wissenschaftler vergeben. Sie ist benannt nach dem Physiker, Biologen und Nobelpreisträger Max Delbrück (1906-1981), der als Mitbegründer der Molekularbiologie gilt.

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