Ärzte Zeitung online, 27.10.2011

Türkei: Erdbebenopfer nach 91 Stunden gerettet

ISTANBUL (dpa). Retter haben 91 Stunden nach dem schweren Erdbeben im Osten der Türkei einen verschütteten jungen Mann lebend geborgen.

Der 19-Jährige sei am Donnerstag in der Stadt Ercis aus den Trümmern eines fünfstöckigen Gebäudes gerettet worden, berichtete der türkische Fernsehsender NTV. Der Überlebende wurde in eine Krankenstation gebracht.

Unterdessen stieg die Zahl der Todesopfer nach dem Erdbeben am Donnerstag auf 523. Zudem sind 1650 Menschen verletzt, wie der Krisenstab der Regierung mitteilte.

Der türkische Staatspräsident Abdullah Gül kündigte für Freitag einen Besuch in dem Katastrophengebiet in der östlichen Provinz Van an.

Dort hatte ein Erdbeben der Stärke 7,2 am Sonntag fast 2300 Häuser zerstört. Rettungsmannschaften suchen noch immer nach möglichen Überlebenden.

Topics
Schlagworte
Panorama (30935)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Hüpfen und Einbeinstand halten fit

Hüpfen, Treppensteigen oder auf einem Bein Zähneputzen: Mit bewussten, einfachen Übungen können alte Menschen ihre Beweglichkeit erhöhen und die Sturzgefahr senken. mehr »

Das sind die Gewinner des Galenus-von-Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis, der auch international große Anerkennung findet, wurden erneut Exzellenz in der pharmakologischen Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »

Demenz oder Depressionen?

Benennen ältere Patienten von sich aus kognitive Defizite, sollten Ärzte hellhörig werden: Häufig liegt dann keine Demenz, sondern eine Depression vor. mehr »