Ärzte Zeitung online, 27.10.2011

Flut in Thailand macht Festplatten teurer

BANGKOK/BERLIN (dpa). Die Flutkatastrophe in Thailand hat zu massiven Ausfällen in der Produktion von Festplatten geführt.

Beim Hersteller Western Digital hieß es am Donnerstag, der Produktionsstopp in zwei Fabriken werde zu Preissteigerungen führen.

Bereits kurzfristig seien die Festplattenpreise um 20 Prozent gestiegen, berichtete am Donnerstag die "Bangkok Post". Thailand ist nach China der weltweit zweitgrößte Export von Festplatten.

"Unsere vorrangige Sorge gilt dem Schicksal unserer Beschäftigten", erklärte der Vorstandschef von Western Digital, John Coyne in einem Brief an die Kunden des Unternehmens.

Das US-Unternehmen beschäftigt in Thailand 37.000 Arbeiter. Wegen Überflutung wurden zwei Fabriken bis auf weiteres geschlossen. Darüber hinaus gebe es aber auch Engpässe bei der Zulieferung von Teilen für die Festplattenproduktion.

Von solchen Lieferengpässen sind auch die Festplatten-Hersteller Seagate und Toshiba betroffen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Von der Party in die Notaufnahme

Nach reichlichem Genuss von Energy-Drinks entwickelt ein junger Patient einen Infarkt. Die Diagnostik zeigt einen überraschenden Befund - und wirft zusätzlich Fragen auf. mehr »

Webbasierter Arzneiplan bindet Pflege ein

Der schnelle Austausch zwischen Ärzten, Pflegern und Apotheken kann die Qualität der Arzneitherapie um 25 Prozent verbessern. Das zeigt das Projekt InTherAKT aus Münster. mehr »

Kleine Blutungen sind kein Grund, die Antikoagulation abzusetzen

Unter oraler Antikoagulation haben Patienten häufig Nasenbluten und andere kleinere Blutungen. Bedenklich sind solche lästigen Zwischenfälle aber nicht, bestätigt eine Registerstudie. mehr »