Ärzte Zeitung online, 27.10.2011

Suchmannschaften retteten 185 Erdbebenopfer

ISTANBUL (dpa). Rettungsmannschaften haben seit dem schweren Erdbeben in der Türkei am Sonntag bisher 185 Menschen lebend aus den Trümmern gezogen.

Die Zahl der Toten sei am Donnerstag auf 523 gestiegen, berichtete die türkische Nachrichtenagentur Anadolu unter Berufung auf den Krisenstab der Regierung.

Suchmannschaften fanden noch 91 Stunden nach dem Beben einen jungen Mann lebend im Schutt eines eingestürzten fünfstöckigen Gebäudes.

Der 19-Jährige sei am Donnerstag völlig entkräftet und ausgetrocknet in eine Krankenstation gebracht worden.

Einsetzender Schneeregen erschwerte am Donnerstag in der Provinz Van die Bedingungen für Überlebende des Bebens, von denen einige noch immer auf Zelte warteten.

Weiteres Erdbeben in der Region

Rettungsmannschaften suchten in den Trümmern weiter nach Verletzten und Toten. Bisher haben die Retter 1650 Verletzte registriert.

Der türkische Staatspräsident Abdullah Gül kündigte für Freitag einen Besuch in dem Katastrophengebiet an. In der Provinz Van hatte ein Erdbeben der Stärke 7,2 am Sonntag fast 2300 Häuser zerstört.

Unterdessen wurde die benachbarte Provinz Hakkari am Donnerstag von einem Beben der Stärke 5,4 erschüttert.

Topics
Schlagworte
Panorama (30935)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Hüpfen und Einbeinstand halten fit

Hüpfen, Treppensteigen oder auf einem Bein Zähneputzen: Mit bewussten, einfachen Übungen können alte Menschen ihre Beweglichkeit erhöhen und die Sturzgefahr senken. mehr »

Das sind die Gewinner des Galenus-von-Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis, der auch international große Anerkennung findet, wurden erneut Exzellenz in der pharmakologischen Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »

Demenz oder Depressionen?

Benennen ältere Patienten von sich aus kognitive Defizite, sollten Ärzte hellhörig werden: Häufig liegt dann keine Demenz, sondern eine Depression vor. mehr »