Ärzte Zeitung online, 09.11.2011

Geisterfahrt nach Jackpot-Gewinn

WIESBADEN/IDSTEIN (dpa). Der Geisterfahrer, der am Wochenende auf der A3 in Hessen den Unfall mit einem Toten und sechs Verletzten verursacht hatte, hat offenbar kurz zuvor einen Jackpot gewonnen.

Das berichtet der "Wiesbadener Kurier" in seiner Mittwochausgabe. Nach Informationen der Zeitung hatte der 48-Jährige am Freitagabend beim Automatenspiel eine halbe Million Euro gewonnen und danach eine Party in einem Lokal geschmissen.

Dabei soll er 20.000 Euro verschenkt haben. 19 Stunden später verursachte der Mann dann auf der A3 bei Idstein den schweren Unfall, indem er auf der Autobahn wendete und mit zwei Autos zusammenstieß.

Bei der Wiesbadener Polizei gab es am Abend keine Bestätigung für die Angaben zu dem Jackpot-Gewinn.

Gegen den Mann ist mittlerweile Haftbefehl ergangen. Es wird wegen eines Tötungsdelikts ermittelt. Die Hintergründe des Frontalzusammenstoßes seien aber weiter unklar, betonte ein Polizeisprecher am Dienstagabend.

Topics
Schlagworte
Panorama (33053)
Recht (12852)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Auf Frühstück zu verzichten erhöht Diabetes-Gefahr

Wer das Frühststücken auslässt, erhöht damit womöglich das Risiko, an Diabetes zu erkranken. Eine Metaanalyse mit fast 100.000 Teilnehmern zeigt: Die Gefahr wächst mit den Tagen. mehr »

Grünes Licht für die MWBO-Novelle

Weniger Richtzeiten und kompetenzbasiertes Lernen: Der Vorstand der Bundesärztekammer hat die Novelle der (Muster-)Weiterbildungsordnung beschlossen. mehr »

Verdacht auf Kindesmisshandlung? Das sollten Ärzte dann tun

Haben Ärzte den Verdacht, dass ein Kind vernachlässigt, misshandelt oder gar missbraucht wird, sollten sie umgehend tätig werden. Wie sie vorgehen sollten, erläutert Oliver Berthold, Leiter der Kinderschutzambulanz in Berlin. mehr »