Ärzte Zeitung, 12.12.2011

Ärzte helfen Opfern des Bürgerkriegs in Libyen

BERLIN (dpa). Die Folgen des Bürgerkriegs in Libyen beschäftigen auch Berliner Ärzte: Sie haben das Gesicht eines Bürgerkriegsopfers aus Nordafrika wiederhergestellt.

In mehreren Operationen wurden dabei die Gesichtszüge des 29 Jahre alten Mannes rekonstruiert. Er sei bei den Aufständen im Juni von Raketensplittern getroffen und schwer verletzt worden, berichtete Mohamed Z. am Montag im Martin-Luther-Krankenhaus in Grunewald.

Das Akut- und Unfallkrankenhaus hat nach eigenen Angaben in diesem Jahr bereits etwa 40 Patienten aus Libyen behandelt. Vivantes will in seinen Kliniken insgesamt 100 Libyer aufnehmen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Lebensmittelallergie kommt oft mit den Jahren

Viele Menschen glauben, sie haben eine Nahrungsmittelallergie – dabei ist das oft falsch, so Forscher. Und wer eine hat, bekommt sie häufig erst als Erwachsener. mehr »

Wenn HIV-Selbsttests falsch anschlagen

Die Packungsbeilagen etlicher HIV-Selbsttests sind fahrlässig unvollständig: Über die eher geringe Wahrscheinlichkeit, bei einem positiven Test tatsächlich infiziert zu sein, erfahren Anwender nichts. mehr »

Für eine Welt ohne Typ-1-Diabetes

Ein hohes Risiko für Typ-1-Diabetes im Kindesalter erkennen und die Krankheit verhindern, ist das Ziel von Wissenschaftlern. Eine provokante PR-Aktion wirbt für ihre Arbeit. mehr »