Ärzte Zeitung online, 12.12.2011

Aigner sieht Verbesserungen nach Dioxin-Skandal

BERLIN (dpa). Knapp ein Jahr nach dem Skandal um Dioxinfunde in Tierfutter sind nach Ansicht von Bundesagrarministerin Ilse Aigner (CSU) zentrale Maßnahmen zum Schutz der Verbraucher angepackt.

Die entscheidenden Punkte zur Verbesserung der Sicherheit von Futter- und Lebensmitteln seien verlässlich geregelt, erklärte Aigner.

An diesem Dienstag will sie in Berlin eine Bilanz des Aktionsplans vorstellen, den sie im Januar als Konsequenz aus dem Skandal vorgelegt hatte.

Unter anderem wurden strengere Meldepflichten für private Labore in Kraft gesetzt. Verstöße gegen das Lebensmittelrecht werden künftig als Straftat eingestuft.

Die Verbraucherorganisation "Foodwatch" kritisierte die Maßnahmen dagegen als weitgehend wirkungslos.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Verursacht Kiffen Psychosen?

Wer kifft, trägt ein erhöhtes Psychoserisiko. Ob dies am Konsum von Cannabis liegt, ist aber alles andere als klar. Eine aktuelle Studie liefert immerhin neue Indizien. mehr »

Resistenzen behindern Kampf gegen TB

Tuberkulose ist in Deutschland relativ selten - ganz eliminieren lässt sich die Infektionskrankheit aber noch immer nicht. Zu schaffen machen die Resistenzen. mehr »

Bluttest auf Brustkrebs keine Revolution

Ein Bluttest auf Brustkrebs komme noch dieses Jahr auf den Markt, verkündete vor kurzem die Uniklinik Heidelberg – und erntete dafür harsche Kritik. Nun rudert sie zurück. mehr »