Ärzte Zeitung, 13.12.2011
 

"Kirche sollte sich Caritas etwas kosten lassen"

BERLIN (dpa). Der Berliner Erzbischof Rainer Maria Woelki hat sich für ein stärkeres finanzielles Engagement der katholischen Kirche in der Sozial- und Bildungsarbeit ausgesprochen.

"Wir müssen uns die Caritas etwas kosten lassen und nicht nur dort präsent sein, wo wir die Hilfe auch refinanzieren können", sagte Woelki. Die Kirche dürfe sich nicht vorwerfen lassen, dass sie nur dort ist, wo das Geld fließt.

Notfalls müsse man woanders sparen. Der 55-Jährige war jüngst zum Vorsitzenden der Caritas-Kommission der Bischofskonferenz gewählt worden.

Der Caritas gehören bundesweit mehr als 25.000 Einrichtungen mit mehr als 500.000 Mitarbeitern an.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Überlebensvorteil bei Übergewicht nur ein Trugschluss?

Übergewicht ist ein kardiovaskulärer Risikofaktor, doch wer schon eine entsprechende Erkrankung hat, lebt länger. Stimmt dieses "Adipositas-Paradox" vielleicht gar nicht? mehr »

Digitalisierung – Ärzte zwischen Hoffnung und Ernüchterung

Viele Ärzte im Krankenhaus verbinden mit der Digitalisierung die Hoffnung auf Arbeitserleichterungen. Zugleich beklagen sie mangelhafte Vorbereitung und Umsetzung, so eine Umfrage. mehr »

Oh, Britannia! Was hat der "Brexismus" aus dir gemacht?

Von wegen Tea Time, Queen und Linksverkehr: Nicht nur der Blick der Briten auf die EU hat sich geändert. Umgekehrt blicken auch Menschen weit außerhalb Europas inzwischen mit Unverständnis auf die Insel. mehr »