Ärzte Zeitung online, 21.12.2011

Seuchengefahr auf den Philippinen

MANILA (dpa). Nach der Flutkatastrophe mit fast 1000 Toten im Süden der Philippinen haben die Behörden am Mittwoch vor Seuchen gewarnt.

Das Gesundheitsministerium hat inzwischen Hilfsmannschaften in die am schlimmsten betroffenen Städte Cagayan de Oro und Iligan in Marsch gesetzt, die dort den Ausbruch von ansteckenden Krankheiten nach Möglichkeit verhindern sollen.

Die größten Gefahren gingen durch verschmutztes Wasser und fehlende sanitäre Einrichtungen aus.

Die Zahl der Todesopfer der Katastrophe vom vergangenen stieg inzwischen auf 976, wie die Zivilschutzbehörde in Manila mitteilte.

Mehr als 300.000 Menschen obdachlos

Die Zahl der Vermissten war vom Roten Kreuz zu Wochenbeginn noch auf bis zu 900 geschätzt. Über 340.000 Menschen wurden durch die Sturzfluten vom vergangenen Samstag obachlos.

Tropensturm "Washi" hatte in der Nacht zu Samstag die Insel Mindanao 800 Kilometer südlich von Manila erfasst. Zwölf Stunden Dauerregen ließen die Flüsse anschwellen.

In der Nacht trat das Wasser über die Ufer und rauschte teils meterhoch durch die Straßen und Ortschaften. Die meisten Opfer wurden im Schlaf überrascht.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Verändern schon wenige Joints das Gehirn?

Bei Jugendlichen, die nur ein bis zwei Mal Cannabis geraucht haben, sind Hirnveränderungen entdeckt worden. Diese könnten eine Angststörung oder Sucht begünstigen. mehr »

Bessere TSVG-Regelungen in Sicht?

Die großen Brocken wie die Aufstockung der Mindestsprechstundenzahl will Gesundheitsminister Jens Spahn nicht anfassen. Eine Nummer kleiner können die Ärzte aber wohl mit Änderungen am TSVG rechnen. mehr »

Daran starb Karl der Große

Karl der Große führte Kriege quer über den Kontinent. Sein großes Reich erstreckte sich von der Elbe bis Spanien. Am Ende könnte eine Lungenentzündung den mächtigsten Mann des Mittelalters niedergestreckt haben, mehr »