Ärzte Zeitung online, 29.12.2011

Polizei will bei Facebook fahnden

HANNOVER (dpa). Auf der einen Seite stehen Fahndungserfolge, auf der anderen Seite gibt es Datenschutzbedenken: Bundesweit erwägt die Polizei ihre Präsenz beim sozialen Netzwerk Facebook, wie eine Umfrage der Nachrichtenagentur dpa ergab.

Vorreiter ist die Polizei Hannover, die seit März bei Facebook aktiv ist und jetzt erstmals in einem Mordfall über die Internet-Plattform nach dem Täter sucht.

Mehrere Millionen Menschen hätten sich diesen Fahndungsaufruf bereits angeschaut, sagte der Pressesprecher der Polizei Hannover, Stefan Wittke, am Donnerstag. Er hofft auf eine Fortsetzung des Pilotprojekts.

Auch die Polizei Mecklenburg-Vorpommern ist bei Facebook präsent. In Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein wird die Fahndung über soziale Netzwerke hingegen noch geprüft.

Topics
Schlagworte
Panorama (30933)
Recht (12172)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Angst vor Stürzen sorgt für Verzicht auf Antikoagulans

Ein erhöhtes Sturzrisiko ist noch immer der häufigste Grund, auf eine orale Antikoagulation bei Vorhofflimmern zu verzichten. mehr »

"Mehr Geld für Kranke, weniger für Gesunde"

15:47Die Verteilungsregeln für den Finanzausgleich zwischen den Krankenkassen sollen deutlich verändert werden. Das hat ein Expertenkreis beim Bundesversicherungsamt jetzt vorgeschlagen. Die Meinung der Kassen ist geteilt. mehr »

Warum der Zuckersirup zum dicken Problem werden könnte

Seit Anfang Oktober gibt es in der EU keine Quotenregelung mehr für die aus Mais, Getreide oder Kartoffeln gewonnene Isoglukose. Experten befürchten eine Zunahme von Übergewicht und Diabetes. mehr »