Ärzte Zeitung online, 05.01.2012

Andrea wütet in Hessen und Rheinland-Pfalz

OFFENBACH/WIESBADEN (dpa). Ausläufer des Orkans "Andrea" haben am Donnerstagmorgen in Hessen und Rheinland-Pfalz erste Schäden angerichtet.

Betroffen waren vor allem Mittel- und Osthessen. Bei Hünfeld in der Nähe von Fulda wurde ein Sattelzug von einer Orkanböe erfasst und umgeworfen, wie die Polizei in Fulda mitteilte.

Im Vogelsberg raste ein Autofahrer in einen umgestürzten Baum. Menschen wurden aber nicht verletzt. In Mittelhessen mussten nach Angaben des Lagezentrums der Polizei in Wiesbaden mehrere Landstraßen wegen umgestürzter Bäume gesperrt werden.

Auch in Rheinland-Pfalz sorgte "Andrea" für erste Schäden. Vor allem auf dem Hunsrück und in der Eifel wurden nach Polizeiangaben mehrere Landstraßen wegen umgeknickter Bäume gesperrt. Größere Unfälle gab es aber zunächst nicht.

"Wir rechnen damit, dass es nicht so schlimm wird, müssen aber noch abwarten", sagte ein Sprecher des Lagezentrums der Polizei in Mainz.

Der Flugverkehr am Flughafen Hahn wurde durch den Sturm nicht beeinträchtigt. "Es läuft alles planmäßig", berichtete ein Sprecher des Hunsrück-Airports.

Die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach erwarteten für Donnerstag weitere Orkanböen mit Regen und Schnee. "Andrea" ist stärker als "Ulli", der am Dienstag tobte.

Der neue Orkan soll aber etwas schwächer ausfallen als "Kyrill", der im Januar 2007 in Europa schwere Schäden angerichtet hatte. Auch am Wochenende soll es den Angaben zufolge bei dem stürmischen und regnerischen Wetter bleiben.

Topics
Schlagworte
Panorama (32330)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Sport nach Infarkt kann Leben retten

Wer nach einem Herzinfarkt sportlich aktiv wird oder bleibt, sorgt dafür, dass seine Überlebenschance sich deutlich erhöht, so eine Studie frisch von der EuroPrevent 2018. mehr »

TK-Versicherte erhalten E-Akte

Die Techniker Krankenkasse hat mit TK-Safe ihre bundesweite elektronische Gesundheitsakte vorgestellt. Patientenschützer und die Verbraucherzentralen pochen auf hohe einheitliche Standards. mehr »

Diese Keime machen Kliniken zu schaffen

Klinikpatienten haben einer Umfrage zufolge die größte Sorge, mit einem multiresistenten Keim infiziert zu werden. Häufig eine mediale Dramatisierung, findet ein Hygieneexperte. Einige Erreger bereiten aber Kopfzerbrechen. mehr »