Ärzte Zeitung online, 17.01.2012

Schönes Wetter - Mehr Einsätze für "Christoph"

MÜNCHEN (dpa). Der heiße Frühling und das schöne Wetter im Herbst haben dem ADAC 2011 zahlreiche zusätzliche Einsätze ihrer Rettungshubschrauber beschert.

Die Zahl der Einsätze sei im vergangenen Jahr um 7,3 Prozent auf 47.315 Starts geklettert, teilte der Automobilclub am Dienstag in München mit.

Die Schönwetterperioden im Frühjahr und Herbst seien einer der Hauptgründe für den Anstieg von Freizeit- und Verkehrsunfällen, aber auch internistischen Notfällen gewesen.

Nur in etwa jedem zehnten Fall hebt einer der gelben Hubschrauber wegen eines Verkehrsunfalls ab. In den meisten Fällen - bei fast jedem zweiten Einsatz - geht es um Herzinfarkte und ähnliche Notfälle.

Danach folgen neurologische Krankheiten wie Schlaganfälle, die für 12,5 Prozent der Einsätze verantwortlich sind.

Insgesamt betreibt der ADAC 34 Rettungsstationen. Die meisten Einsätze zählte der Automobilclub 2011 mit 1970 Flügen in Ludwigshafen, gefolgt von Wittlich (1961 Flüge), Berlin (1944) und Aachen (1917 Flüge).

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Sport nach Infarkt kann Leben retten

Wer nach einem Herzinfarkt sportlich aktiv wird oder bleibt, sorgt dafür, dass seine Überlebenschance sich deutlich erhöht, so eine Studie frisch von der EuroPrevent 2018. mehr »

Diese Keime machen Kliniken zu schaffen

Krankenhauspatienten haben einer Umfrage zufolge die größte Sorge, mit einem multiresistenten Keim infiziert zu werden. Häufig eine mediale Dramatisierung, findet ein Hygieneexperte. Einige Erreger bereiten Medizinern aber Kopfzerbrechen. mehr »

Cannabis – das heiße Eisen in der Praxis

Cannabis auf Kassenkosten, da herrscht auch nach einem Jahr noch keine Routine in deutschen Arztpraxen: Verunsicherte Politiker, gespaltene Ärzteschaft und klagende Patienten. Ein Überblick über den Status Quo. mehr »