Ärzte Zeitung, 12.03.2012

Schweizer sind gegen mehr Urlaub

BERN (dpa). Die Schweizer haben sich mit deutlicher Mehrheit gegen eine Verlängerung des gesetzlichen Mindesturlaubs von vier auf sechs Wochen entschieden.

67 Prozent der Teilnehmer einer Volksabstimmung votierten am Sonntag laut Hochrechnungen im Auftrag des öffentlich-rechtlichen Schweizer Fernsehens (SF) gegen diese Initiative des Gewerkschaftsdachverbandes Travail.Suisse. Nur rund ein Drittel der Teilnehmer stimmte demnach für mehr Urlaub.

Knapp angenommen wurde hingegen laut Hochrechnungen der Vorschlag, den Anteil von Zweitwohnungen pro Gemeinde künftig auf maximal 20 Prozent des Wohnungsbestandes zu begrenzen.

Damit soll nach Angaben der Initiatoren einem "hemmungslosen" Bau von immer mehr Ferienwohnungen ein Riegel vorgeschoben werden.

Begründet wurde die Initiative vor allem damit, dass die Ausdehnung der Bebauung - großteils auch durch Ausländer, die sich in der Schweiz ein Zweitdomizil zulegen - immer stärker die Umwelt belaste.

Topics
Schlagworte
Panorama (33266)
Organisationen
SF (14)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Für eine Welt ohne Typ-1-Diabetes

Ein hohes Risiko für Typ-1-Diabetes im Kindesalter erkennen und die Krankheit verhindern, ist das Ziel von Wissenschaftlern. Eine provokante PR-Aktion wirbt für ihre Arbeit. mehr »

Grippe-Impfsaison noch lange nicht vorbei!

Kein Land Europas erreicht die Influenza-Impfziele der WHO. Jetzt vor der Grippewelle appellieren Experten daher an Ärzte, noch möglichst viele Patienten zu schützen. mehr »

Wenn Insulin zum fetten Problem wird

Schon leicht erhöhte Insulinspiegel können offenbar Adipositas sehr stark fördern. Forscher haben sich den Zusammenhang angeschaut und empfehlen Intervallfasten – mit einer Einschränkung. mehr »