Ärzte Zeitung online, 22.03.2012

Weniger ertrunkene Kinder in Deutschland

HANNOVER (dpa). Im vergangenen Jahr sind in Deutschland deutlich weniger Kinder ertrunken.

Bei Badeunfällen starben 22 Kinder im Alter unter 15 Jahren, 2010 waren es 33 gewesen, wie die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) am Donnerstag mitteilte.

Die DLRG führt dies auf eine verstärkte Aufklärungsarbeit zurück. Insgesamt ertranken im vergangenen Jahr demnach bundesweit 410 Menschen, das waren 6,4 Prozent weniger als 2010.

Der Rückgang liege vor allem am nassen und kalten Sommer des vergangenen Jahres, sagte DLRG-Präsident Klaus Wilkens zur Vorstellung der Statistik in Hannover. Gut drei Viertel der Opfer starben in unbewachten Flüssen, Seen und Kanälen.

Topics
Schlagworte
Panorama (32838)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Alltags-Chemikalien schaden dem Sperma

In einer Studie an Spermien haben Forscher schädliche Effekte von Alltagschemikalien festgestellt. Problematisch: Die Einzelstoffe potenzieren ihre Wirkung gegenseitig. mehr »

Das läuft falsch bei der Diabetes-Vorsorge

Viele Versuche, Diabetes und Adipositas vorzubeugen, sind zum Scheitern verurteilt: Gesundheitstage an Schulen und eine Zuckersteuer gehören dazu. Diabetes-Experte Prof. Stephan Martin würde die Ressourcen anders verteilen. mehr »

Vorsicht vor E-Mail-Anhängen und Links!

Die meisten Cyber-Angriffe laufen über das elektronische Postfach - daher ist ein gesundes Misstrauen bei jeder E-Mail wichtig, betont Sven Weizenegger. Der Profi-Hacker gibt im Interview Tipps, worauf zu achten ist. mehr »