Ärzte Zeitung online, 26.03.2012

Mehr Verkehrstote im Januar

WIESBADEN (dpa). Auf Deutschlands Straßen sind im Januar 266 Menschen ums Leben gekommen - das waren 7,7 Prozent mehr als im Januar 2011.

"Noch stärker gestiegen ist die Zahl der Verletzten", berichtete das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden. Bei Verkehrsunfällen seien etwa 27.100 Menschen verletzt worden. Das entspreche nach vorläufigen Ergebnissen einem Plus von 23,3 Prozent.

"Wir wissen noch nicht, woran es liegen könnte", sagte Gerhard Kraski vom Statistischen Bundesamt. "Wir habe noch keine Ursachen, keine Details."

Die Polizei nahm insgesamt rund 189.300 Unfälle auf. Dabei registrierte sie knapp ein Viertel mehr Unfälle mit Verletzten. Die Dienststellen meldeten auch eine knappe Zunahme von Unfällen mit Sachschaden (plus 4,4 Prozent).

Ob sich damit der Trend des Vorjahres fortsetzt, war nach Angaben Kraskis noch unklar. Damals war die Zahl der Verkehrstoten zum ersten Mal seit 20 Jahren wieder gestiegen.

Im Januar 2012 waren in insgesamt neun Bundesländern mehr Menschen bei Verkehrsunfällen gestorben. Allein in Schleswig-Holstein habe sich die Zahl der Toten auf 14 verdoppelt, berichteten die Statistiker.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Resistenzen behindern Kampf gegen Tuberkulose

Tuberkulose ist in Deutschland relativ selten – ganz eliminieren lässt sich die Infektionskrankheit aber noch immer nicht. Zu schaffen machen die Resistenzen. mehr »

Medi24 drängt kostenlos in den Markt

Ein großer schweizer Anbieter telefonischer Arztkontakte lockt zur Markteinführung mit einem besonderen Angebot: Patienten sollen kostenfrei via Telefon medizinischen Rat erhalten. mehr »

Bluttest auf Brustkrebs keine Revolution

Ein Bluttest auf Brustkrebs komme noch dieses Jahr auf den Markt, verkündete vor kurzem die Uniklinik Heidelberg – und erntete heftige Kritik. Nun rudert sie zurück. mehr »