Ärzte Zeitung online, 05.04.2012

Kongo: Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen entführt

ADDIS ABEBA/KINSHASA (dpa). In der Demokratischen Republik Kongo sind zwei Mitarbeiter der Hilsorganisation Ärzte ohne Grenzen kurzzeitig entführt worden.

Der Krankenpfleger und der Logistiker seien am Mittwoch während einer Autofahrt in der Nähe des Ortes Nyanzale in der Provinz Nord-Kivu gekidnappt, aber wenige Stunden später wieder freigelassen worden, teilte die Organisation am Donnerstag mit. Sie seien unverletzt und es gehe ihnen gut.

Als Reaktion auf den Vorfall hat Ärzte ohne Grenzen seine Mitarbeiter aus dem Krankenhaus in Nyanzale und aus zwei Gesundheitsstationen der Umgebung abgezogen.

Ein Teil der Aktivitäten in Nord-Kivu wurde unterbrochen. Die Projekte sollen angesichts der sich zunehmend verschlechternden Sicherheitslage in der Region überprüft werden.

"Die Bevölkerung leidet unter dieser Situation und auch die Arbeit von Hilfsorganisationen wird stark behindert", erklärte die Organisation.

Topics
Schlagworte
Panorama (33051)
Organisationen
Ärzte ohne Grenzen (472)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Kinderschutzhotline - Heißer Draht zu Ärzten

Über den Verdacht auf Kindesmissbrauch sprechen, ohne die Schweigepflicht zu verletzen: Das ermöglicht seit 2017 die Medizinische Kinderschutzhotline - eine Zwischenbilanz. mehr »

Hypertonie vor 40. Lebensjahr ist riskant

Junge Erwachsene, die einen erhöhten Blutdruck gemäß den US-amerikanischen Leitlinien von 2017 entwickeln, haben ein signifikant höheres Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse als Normotoniker. mehr »

Appell zur rationalen Antibiotika-Gabe

Anlässlich des 11. Europäischen Antibiotika-Tages rufen KBV und vdek zum rationalen Einsatz von Antibiotika bei Erkältungen und Grippe auf. mehr »