Ärzte Zeitung, 08.05.2012

Rotes Kreuz bittet um 20 Millionen Euro für Syrien

GENF (dpa). Trotz der vereinbarten Waffenruhe in Syrien sind dort nach Angaben des Roten Kreuzes weiter Zehntausende notleidende Menschen dringend auf Hilfe angewiesen.

Dafür bat das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) Geberstaaten und andere Spender am Dienstag um rund 20 Millionen Euro. Die Summe werde für Hilfsaktionen in Syrien bis etwa Ende 2012 benötigt, erklärte IKRK-Präsident Jakob Kellenberger in Genf.

Während sich die Lage in Teilen Syriens durch die vom früheren UN-Generalsekretär Kofi Annan vermittelte Waffenruhe beruhigt habe, dauerten die Unruhen in anderen Regionen unvermindert an.

"Viele Menschen ringen immer noch darum, irgendwie über den Tag zu kommen", sagte Kellenberger. "Andere versuchen, ihr Leben aus dem Nichts wieder aufzubauen."

Topics
Schlagworte
Panorama (32920)
Organisationen
DRK (667)
Personen
Kofi Annan (37)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Alzheimer-Anzeichen schon 25 Jahre vor Ausbruch

Die Alzheimer-Demenz kündigt sich in einigen Formen offenbar lange vor Krankheitsbeginn an. Das bringt Zeit, um die Erkrankung zu verhindern - womöglich sogar zwei Jahrzehnte. mehr »

Placebo ist nicht gleich Placebo

Ein Scheinmedikament zu verordnen, gilt manchen Ärzten als anrüchig - andere halten es für legitim. Bei vielen hängt es davon ab, woraus das spezielle Placebo besteht. mehr »

Wie Ärzte Hausbesuche richtig delegieren

Das EBM-Kapitel 38 macht den NäPA-Hausbesuch auch für Fachärzte interessant. Was abgerechnet werden darf, hängt nämlich entscheidend von der Qualifikation der Praxismitarbeiterin ab. mehr »