Ärzte Zeitung online, 06.07.2012

Ärzte ohne Grenzen: Not im Südsudan wächst

NAIROBI/BERLIN (dpa). Die Not der etwa 30.000 Menschen im Flüchtlingslager Jaman im Südsudan wächst nach Angaben der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen bedrohlich.

Schon jetzt stürben täglich neun Kinder, so die Organisation am Donnerstag in Berlin. Das seien doppelt so viel wie in vergleichbaren Lagern. Hochwasser verschlimmere die Lage.

Das Trinkwasser sei kontaminiert, Teile der Lager überflutet, so auch die Latrinen. Das führe zu einer weiteren Verunreinigung des Wassers.

Immer mehr Menschen erkrankten, die Zahl der Malariafälle nehme zu. Seit Ende 2011 sind etwa 120.000 Menschen im Südsudan vor den Kämpfen im Grenzgebiet zum Sudan geflohen.

Topics
Schlagworte
Panorama (32336)
Organisationen
Ärzte ohne Grenzen (449)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Warum bei Dicken das Hirn hungert

Das Gehirn von schlanken und fettleibigen Personen reagiert unterschiedlich auf Energiezufuhr, so eine Studie. Und: Es gibt dabei eine Parallele zwischen Übergewicht und Depression. mehr »

Ärzte kritisieren AfD-Anfrage im Bundestag

Ärzte beschuldigen die Fraktion "Alternative für Deutschland" (AfD), mit zwei gesundheitsbezogenen parlamentarischen Anfragen gezielt Stimmung gegen Migranten zu machen. mehr »

"Je härter der Knoten, desto höher die Krebs-Wahrscheinlichkeit"

Schilddrüsenknoten werden immer häufiger diagnostiziert. Warum das so ist, welche Untersuchungen zur Abklärung nötig sind und welche Methode immer bedeutender wird, erläutert der Endokrinologe Prof. Matthias Schott. mehr »