Ärzte Zeitung online, 02.08.2012

Syrien

Hilfswerk schickt Medizin

TÖNISVORST (maw). Das nach eigenen Angaben größte europäische Medikamentenhilfswerk action medeor stellt Antibiotika, Schmerzmittel, Verbandstoffe, chirurgisches Besteck und Spritzen für die syrischen Flüchtlinge im Nordirak bereit.

"Wir stellen die Hilfsgüter für ein Erkundungsteam des ASB zur Verfügung. Sie werden an lokale Helfer übergeben, die in der Grenzregion zu Syrien Flüchtlinge versorgen", erläutert Dirk Angemeer von action medeor.

Außer 10.000 syrischen Flüchtlingen seien rund 50.000 irakische Rückkehrer, die in Syrien Arbeit gefunden hatten, in den Nordirak vor den Kämpfen geflohen.

Der medeor-Partner wolle die steigende Zahl von Flüchtlingen im Nordirak mit sauberem Trinkwasser und durch ein medizinisches Einsatzteam versorgen.

"Das ASB-Team wird nun den genauen Hilfebedarf analysieren und dann die dringend benötigten Materialien bereitstellen", so Angemeer.

Topics
Schlagworte
Panorama (32846)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wann das Smartphone für Kinderaugen gefährlich wird

Kleine Kinder sollten lieber mit Bauklötzen spielen als mit Smartphones, raten Augenärzte. Denn: Wenn die Kleinen häufig und lange auf Bildschirme starren, leiden nicht nur ihre Augen. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchester bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »