Ärzte Zeitung, 13.11.2012

Ausstellung

Palliativmedizin aus Sicht der Patienten

Viele Patienten wollen zu Hause sterben. Jetzt soll eine Fotoausstellung die ambulante Palliativversorgung bekannter machen.

Palliativmedizin aus Sicht der Patienten

Ausstellerin Dr. Elisabeth Lohmann zusammen mit Daniela Schadt (r.), Partnerin des Bundespräsidenten, bei der Eröffnung.

© DPS

BERLIN. Daniela Schadt, Journalistin und Lebensgefährtin von Bundespräsident Joachim Gauck, hat die Fotoausstellung "Palliativversorgung aus PatientInnensicht" in Berlin eröffnet.

Ziel der Ausstellung ist es, die Möglichkeiten der ambulanten Palliativversorgung bekannter zu machen. Mit der Hilfe von speziell ausgebildeten Ärzten und Pflegekräften können schwerkranke und sterbende Menschen bis zuletzt in ihrer vertrauten Umgebung bleiben.

"Sterben ist keine Krankheit, sondern ein wichtiger Lebensabschnitt", sagt Dr. Elisabeth Lohmann, die die Ausstellung gemeinsam mit dem Berliner Fotografen Peter Steudtner gestaltet hat.

Palliativpflegende, Palliativärzte, Psychologen, Seelsorger - keiner kann dem Sterbenden den Weg abnehmen.

"Aber wir können lindern, trösten, unterstützen, damit jeder seinen Weg aus diesem Leben gehen kann", erklärt Lohmann: "Über die Unterstützung von Frau Schadt freuen wir uns sehr."

Die Ausstellungseröffnung fand während des Jahresempfangs der Deutschen Palliativstiftung statt. Sie setzt sich dafür ein, dass das Sterben nicht aus dem Leben ausgeklammert wird. (eb)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

So teilt sich die Arbeitszeit von Ärzten auf

Wie viel Zeit bringen Ärzte für GKV-Patienten auf, wie viel für Bürokratie? Wie sind die Unterschiede in Stadt- und Landpraxen und den Fachbereichen? Wir geben Antworten. mehr »

Sepsis – "häufigste vermeidbare Todesursache im Land"

Alle sechs bis sieben Minuten stirbt in Deutschland ein Mensch an einer Sepsis. Viele dieser Todesfälle wären vermeidbar. Ärzte, Patientenschützer und Politiker fordern jetzt: Die Blutvergiftung muss als Notfall akzeptiert werden. mehr »

"Hacker kommen wie durch eine offene Tür in Arzt-Systeme"

Nehmen niedergelassene Ärzte Gefahren durch Cyber-Angriffe ernst genug? Sie selbst glauben das mehrheitlich. Ein Sicherheitsexperte gießt Wasser in den Wein. mehr »