Ärzte Zeitung, 29.05.2013

Fachgesellschaft meldet

Bleistift in der Nase!

HOFHEIM. Ein 10 cm langer Bleistift, der bei einem Sturz aus Kindertagen durch die Nase in die Kieferhöhle gelangt war, quälte einen heute 24-Jährigen jahrelang.

Einseitige Sichtminderung, Kopfschmerzen, permanenter Schnupfen und Doppeltsehen machten dem Mann das Leben schwer. Die klinische Untersuchung ergab zunächst nichts Besonderes. Auch eine augenärztliche Untersuchung blieb ohne Befund.

Erst ein CT brachte den Fremdkörper ans Licht. Das meldet die Deutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (DGMKG), die den Fall bei ihrem Jahreskongress Ende Mai vorstellte. (eb)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Bekommen Kinder O-Beine durch Sport?

Zu O-Beinen neigen offenbar viele Kinder, die bestimmte Sportarten betreiben. Dabei wirkt die einseitige Druckbelastung im Knie als Wachstumsbremse, vermuten Forscher. mehr »

Strategie zur Künstlichen Intelligenz gefasst

Die Bundesregierung will Deutschland fit für die Künstliche Intelligenz machen. Dazu hat das Kabinett jetzt Eckpunkte einer Strategie beschlossen. Gesundheit ist ein zentrales Thema. mehr »

Oft wird gechattet mit dem Arzt

Das bundesweit beachtete Telemedizin-Modellprojekt DocDirekt in Baden-Württemberg kommt gut an, berichtet die KV. Besonders Männer nutzten das Angebot zur Fernbehandlung bisher. mehr »