Ärzte Zeitung, 04.08.2014

Panik beim Zahnarzt

Zwillinge lösen Großeinsatz aus

MURG. Von durchschlagender Wirkung war die Betäubungsspritze eines Zahnarztes in der Gemeinde Murg in Baden-Württemberg: Vor Aufregung fiel nicht nur der siebenjährige Patient in Ohnmacht, sondern auch sein Zwillingsbruder erschrak so sehr, dass er ebenfalls kollabierte.

Die Praxis forderte den Rettungsdienst an - und dabei ging noch mehr schief, wie die Polizei weiter mitteilte. Plötzlich war von austretendem Gas die Rede. Deswegen kam nicht nur ein einzelner Rettungswagen, sondern gleich ein Großaufgebot der Feuerwehr und der Polizei.

Die Retter brachten die Zwillinge in die Kinderklinik. Die anderen Einsatzkräfte räumten gleich die ganze Zahnarztpraxis. Zwölf Personen wurden untersucht. Nach Messungen im Gebäude stellte sich dann heraus, dass alles ein blinder Alarm war. (dpa)

Topics
Schlagworte
Panorama (30881)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

30 Minuten Bewegung am Tag verhindern jeden 12. Todesfall

Bewegung verlängert das Leben, das bestätigt die bisher größte Studie zum Thema. Und: Bewegung im Alltag reicht dazu schon aus, es muss kein anstrengender Sport sein. mehr »

Merkel beansprucht Führung weiter für sich

Drastische Einbußen, aber immer noch vorn: Die Wähler versetzen der Union einen Kinnhaken. Die große Koalition scheint passé. Auch die Umfrageteilnehmer der "Ärzte Zeitung" hatten bereits im Vorfeld eine neue "GroKo" abgelehnt. mehr »

Impfpflicht löst Masernproblem nicht

Eine Impfpflicht bei Masern würde ungeimpfte Erwachsene als Verursacher nicht erreichen und Skeptiker vor den Kopf stoßen. Ausbrüche sind nur mit mehr Engagement zu verhindern, so RKI-Präsident Prof. Lothar Wieler. mehr »