Ärzte Zeitung online, 30.04.2015

Weltlachtag am 3. Mai

Heute schon gelacht?

Lachen verbreitet nicht nur Freude, es ist sogar gesund. Grund genug, zum Weltlachtag am 3. Mai mal so richtig loszugackern - und am besten nicht nur dann.

Heute schon gelacht?

Lachen ist gesund - das ist nicht nur ein alter Spruch, sondern es steckt viel Wahrheit drin.

© Marie-T / iStock / Thinkstock

BERLIN. Am 3. Mai ist Welttag des Lachens. Hier einige wissenswerte Fakten rund ums fröhliche Zähnezeigen.

Was ist Lachen?

Die angeborene Ausdrucksbewegung im Gesicht drückt mit oft lärmenden rhythmischen Lauten eine freudige Stimmungslage aus.

17 Gesichts- und rund 80 weitere Körpermuskeln kommen dabei in Bewegung. Lächeln als weniger intensive Form des Lachens drückt Freude stumm durch Mimik aus.

Die hochgezogenen Mundwinkel vermitteln dem Gegenüber ein freundliches Wohlwollen und drücken oft Sympathie aus.

Die Augen können falsches Lächeln entlarven: Bewegen sich dort keine Muskeln zu Lachfalten, ist die Freundlichkeit nur aufgesetzt und nicht ehrlich gemeint.

Ist Lachen gesund?

Die alte Volksweisheit "Lachen ist die beste Medizin" hat einen wissenschaftlichen Kern, denn Lachen regt unter anderem das Immunsystem an, senkt den Blutdruck, aktiviert Selbstheilungskräfte und kann dank ausgeschütteter Hormone sogar das Schmerzempfinden dämpfen.

Die Wissenschaft von Auswirkungen des Lachens ist die Gelotologie (vom griechischen gelos = lachen).

Ab wann lachen Menschen?

Zwischen dem zweiten und sechsten Monat beginnen Kleinkinder damit, ihre Freude etwa über das Wiedererkennen eines bekannten Gesichts bewusst mit hochgezogenen Mundwinkeln oder glucksenden Lauten auszudrücken.

Auch später sind Kinder ein Vorbild an Freundlichkeit. Sie bringen es auf bis zu 400 Lacher am Tag, während Erwachsene im Schnitt nur 15 bis 20 mal lachen.

Können auch Tiere lachen?

Ja. Der griechische Philosoph Aristoteles (384-322 v.Chr.) glaubte zwar noch, die Fähigkeit zu lachen unterscheide den Menschen vom Tier.

Forscher fanden aber heraus, dass auch Tierarten Freude mit Gelächter ausdrücken können. Doch hört es sich anders an: Schimpansen keuchen etwa vor Vergnügen, und Ratten stoßen rhythmische Piepser aus.

Lächeln können aber nur Menschen - das sprichwörtliche Honigkuchenpferd einmal ausgenommen. Zieht etwa ein Hund sein Maul auseinander und bleckt die Zähne, meint er es keineswegs freundlich. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Kinderschutzhotline - Heißer Draht zu Ärzten

Über den Verdacht auf Kindesmissbrauch sprechen, ohne die Schweigepflicht zu verletzen: Das ermöglicht seit 2017 die Medizinische Kinderschutzhotline - eine Zwischenbilanz. mehr »

Hypertonie vor 40. Lebensjahr ist riskant

Junge Erwachsene, die einen erhöhten Blutdruck gemäß den US-amerikanischen Leitlinien von 2017 entwickeln, haben ein signifikant höheres Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse als Normotoniker. mehr »

Computervirus legt Klinik lahm

Das bayerische Klinikum Fürstenfeldbruck ist von einem Computervirus lahmgelegt worden. Es hatte sich daher auch von der Integrierten Leitstelle des Landkreises abgemeldet und nur dringende Notfälle aufgenommen. mehr »