Ärzte Zeitung online, 07.05.2015

Nach Erdbeben

Kuba schickt Ärzte nach Nepal

Nach dem verheerenden Erdbeben in Nepal - und nachdem sich bereits die ersten internationalen Helfer wieder auf den Rückweg gemacht haben - unterstützt Kuba das Land nun mit medizinischem Personal.

HAVANNA. Das sozialistische Kuba will Nepal nach dem verheerenden Erdbeben mit medizinischem Personal unterstützen.

48 Helfer, darunter 22 Ärzte, sollen bald in das asiatische Land reisen, berichteten Medien am Mittwochabend (Ortszeit) in der kubanischen Hauptstadt Havanna unter Berufung auf die Gesundheitsbehörden.

Der kleine Karibikstaat hatte vergangenes Jahr schon mehr als 250 Helfer nach Westafrika für den Kampf gegen die Ebola-Seuche geschickt.

Ein verheerendes Erdbeben der Stärke 7,8 hatte die Himalaya-Region am 25. April heimgesucht.

Mehr als 7600 Menschen sollen dabei ums Leben gekommen sein. Nach UN-Schätzungen sind etwa ein Viertel der 31 Millionen Einwohner Nepals von dem Beben betroffen. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Verändern schon wenige Joints das Gehirn?

Bei Jugendlichen, die nur ein bis zwei Mal Cannabis geraucht haben, sind Hirnveränderungen entdeckt worden. Diese könnten eine Angststörung oder Sucht begünstigen. mehr »

Bessere TSVG-Regelungen in Sicht?

Die großen Brocken wie die Aufstockung der Mindestsprechstundenzahl will Gesundheitsminister Jens Spahn nicht anfassen. Eine Nummer kleiner können die Ärzte aber wohl mit Änderungen am TSVG rechnen. mehr »

Daran starb Karl der Große

Karl der Große führte Kriege quer über den Kontinent. Sein großes Reich erstreckte sich von der Elbe bis Spanien. Am Ende könnte eine Lungenentzündung den mächtigsten Mann des Mittelalters niedergestreckt haben, mehr »